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2003-06-10
 
Es waren 3 "heiße" Tage
am Lago ...
Wir sind wieder zurück ! -
( Traumwetter mit 36 / 35 / 36 °C !! )
Die Teilnehmer am Ausflug der
Mountainbiker 2003 waren:
Gerald Bichler, Charly Gomig, Hubert Senfter, Peter Fürhapter, Peter
Schönegger, Leo Passler u. Obm. Franz Rainer.
Los
ging's am Samstag morgen um 07:00 h. Zuhause beim Obmann trafen wir uns und
haben die Bikes und Gepäck verladen. In Innichen haben wir dann Leo
mitgenommen (Peter fuhr selbst direkt von Innsbruck über Brenner an den
Gardasee). Mit dem vorhergesagten Staus hatten wir (bis auf Peter beim Brennen
u.
 vor
Brixen) eigentlich fast keine Probleme und sind nach "Cappuccino-Pause" auf
der Autobahn zu Mittag im Hotel Campagnola in Riva (auf der Verbindungsstraße
nach Arco) eingetroffen.
Nach
dem Bezug der Zimmer hatten wir natürlich Riesenhunger und sind zum Hauptplatz
gefahren, wo uns "Kellner Pantani" sofort wiedererkannte und herzlich
begrüßte. Nach einer leckeren Stärkung gings dann retour ins Hotel, wo wir uns
umzogen, die Bikes zusammenbauten und dann zur ersten lockeren Ausfahrt
starteten.
Als
Ziel wählten wir den wunderschön gelegenen "Lago di Tenno" (Auffahrt über
wunderschöne, nicht zu steile
Asphaltstraße).
Wir genossen die Entspannung am Ufer und streckten ein wenig die Füße ins
Wasser...
Nach
einer Kaffee-Pause am Seehotel ging es wieder retour ins Tal, wo wir uns dann
nach dem Duschen vom "Tagesstreß" erholten, relaxten und uns dann am Abend am
Hafen von Riva eine gute Pizza schmecken ließen. Dann erkundeten wir noch ein
wenig den Stadtkern von Riva und konnten einer ital. Eisverkäuferin nicht
widerstehen... Ungefähr zu Mitternacht ging es dann wieder zum Hotel, denn am
nächsten Tag hatten wir großes vor: die Tour zum Tremalzo-Paß !!
Der
tolle Ausblick vom Frühstücksraum aus bei Prachtwetter machte allen richtig
Appetit auf diese Super-Tour (die allerdings auch als eine der schwierigsten
und anstrengendsten am Lago gilt)... Der Ausgangspunkt in Riva liegt auf 73 m
Seehöhe und der Tremalzopaß auf ca 1.800 m !! Es ging fast 30 km nur bergauf
!!
Am
Vorabend mußten wir uns entscheiden, wie wir die Anfahrt planen, denn die alte
"Pregasina-Straße" ist nach dem Felssturz noch immer nicht eröffnet worden und
so blieb
uns
nur die Wahl, die Tour von Limone aus zu fahren. Nach Limone kommt man
entweder mit dem Auto oder so wie wir es gemacht haben: mit dem Schiff !!
(Dazu hieß es allerdings früh aufstehen und bereits um 08:25 am Hafen von Riva
zu sein...) Aber es hat allen Riesenspaß gemacht, die Anfahrt zum Startpunkt
mit dem Schiff zurückzulegen.
Von Limone aus fuhren wir dann auf einer tollen (allerdings meistens eher
steilen)
Asphaltstraße
hinauf bis zum Ort "Vesio" (PS: hier hatten wir unser
Hotel
beim Club-Ausflug 1992...). Von dort ging es dann auf Schotterpisten hinauf
ins Valle di Bondo, das dann auf ca. 1.200 m Seehöhe am Passo Nota auf
die "Original-Tremalzo-Paß-Straße mündet. Auf dieser teils besseren, teils
 schlechteren
Schotterpiste geht es dann in unzähligen Kehren in Traumkulisse mit
Super-Panoramablicken hinauf bis ganz zum Tremalzo-Tunnel. Dort machten wir
eine kurze Rast mit Foto-Termin


  
PASSO TREMALZO
Mountainbike-Ausflug
2 0 0 3
 
und nachdem wir den Tunnel durchfahren hatten, ging es auf der anderen Seite
dann ca. 2 km hinunter zum Tremalzo-Gasthaus, wo wir uns ein
 Mittagessen
mehr als verdient hatten nach der Anstrengung der langen Auffahrt.
Nach einem Mittagsschläfchen in
der angrenzenden Wiese (diese Idee hatten unzählige andere Biker natürlich
auch...) ging
es
dann wieder hoch und durch den Tunnel. Bei der Abfahrt entschieden wir uns bei
der Abzweigung am Passo Nota dann für eine andere Abfahrtsvariante nach Vesio:
Es ging teilweise auf nur schmalen, aber befahrbaren Pfaden durch 6
Felsentunnels
hinunter zum Parkplatz in Vesio.
Von Vesio ging es dann im
Highspeed über die tolle Asphaltstraße bis hinunter nach Limone, wo wir eine
Viertelstunde vor Abfahrt des Schiffes (18:20 h) eintrafen und noch kurz Zeit
hatten um kleine Einkäufe (Badehose...) in der Einkaufsstraße zu erledigen.
Kurz nach 19:00 h waren wir
wieder retour in Riva, fuhren mit den Bikes von Bord und retour ins Hotel.
Nachdem wir uns wieder "ausgehfertig" gemacht hatten, stand ein weiterer
Fix-Punkt am Programm. Es ging ins "Spaghetti-Haus" (heißer Tip für Insider),
wo wir uns die Nudeln nach der Anstrengung so richtig schmecken ließen...
Am Nachbartisch mußten wir ein
fesches deutsches Mädel (das anscheinend Ärger mit ihrem Freund hatte) in der
Zeit als er länger weg war mit einem "Blumengruß" von unserem Tisch trösten,
aber das hat zwar uns ein Lächeln von ihr gebracht, aber dem Freund
anscheinend auch nicht so richtig geholfen... (wie war unser Spruch: ..."mir
hom ka Schulde...")
Nach dem Füße-Vertreten gab es
dann ein Abschluß-Getränk in einer Hafenbar in Riva und wir traten wir dann zu
ziemlich später Stunde die Nachtruhe an...
Am
nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück verabschiedeten wir dann
Peter, der sich leider wieder auf den Weg nach Innsbruck machen mußte, da er
bereits am Nachmittag eine Reise nach Wien antreten mußte. Er wünschte uns
noch viel Spaß und hofft, daß er nächstes Jahr wieder mit so einer tollen
Gruppe am Gardasee biken kann...
Wir
suchten uns noch eine Kurz-Tour für der Vormittag im "Moser-Touren-Führer
Gardasee" raus, die uns zum Kirchlein
von
Santa Maria di Laghel führte. Für richtige Mountainbiker sei die Tour lt.
Beschreibung zum Ein- oder Ausrollen da, was aber nicht ganz der Wirklichkeit
entsprach, denn die Abfahrt auf
zahlreichen
trialmäßigen Pfad-Passagen erforderte eine
ordentliche
Portion Mut und Geschicklichkeit, um ohne Sturz wieder runter ins Sarca-Tal zu
kommen. Auf asphaltierter Fahrbahn ging es dann zwischen Wein- und
Kiwi-Plantagen
zurück
zum Ausgangspunkt in der Fußgängerzone von Arco.
Der Obmann und Peter bestellten
den angeblich (stimmt ...) besten Cappuccino in der Bar "FreeMaster" von
Bike-Guru Mauricio Giuliani, der Rest erkundete noch ein bißchen die Gegend
und wir zwei genossen nach dem Kaffee
noch
das "Strandleben" in Riva, bevor auch wir uns auf den Weg zurück ins Hotel
machten. Nach dem Aus-Checken im Hotel besuchten wir nochmal den Hauptplatz
von Riva und unseren Lieblingskellner, der sich als Dank mit einem
Riesen-Eisbecher und einer Runde Schnaps für alle von uns
verabschiedete
- er weiß halt, wie man sich Stammgäste sichert...
Am frühen Nachmittag traten wir
dann (leider...) wieder die Heimreise an - auch diesmal ohne Stau !! - und
waren nach einer Kaffeepause beim Lodenwirt in Vintl am frühen Abend
bereits alle wieder wohlbehalten zuhause...
Als Obmann bedanke ich mich bei
meinen Club-Kollegen für die gute Kameradschaft und für den Spaß, den wir an
diesen 3 Tagen hatten und hoffe, daß wir uns alle im Jahr 2004 wieder zum
Mountainbike-Wochenende am Gardasee
treffen...
Obmann Franz Rainer
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