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2006-04-23
8.
- 10. September 2005
Anras
Gardasee
Teilnehmer:
Aichner Franz, Kofler Rudolf,
Kollreider Christian, Kollreider Wilfried, Mayr Conny, Ortner Andreas, Weiler
Norbert, Begleitfahrzeug: Bodner Anton
Donnerstag,
8. September 2005, 07:30 Uhr in Anras: Start zur großen Tour an den Gardasee.
Erster Stop war bereits in Sillian. Einige mussten bei „Bodner“ eine
Servicestation einlegen. Weiter fuhren wir über Toblach nach Schluderbach und
nahmen an der
Grenze zu Belluno die erste Jause ein.
Der Blick auf
Cortina d’Ampezzo entschädigte für die frostige Abfahrt. Nun war
Umziehen angesagt, die erste große Hürde an diesem Tag wartete – der
Falzaregopass.
Um
ca. 13.00 Uhr erreichten wir nach und nach erschöpft die
Passhöhe auf ca. 2.100 m Seehöhe. Die kurze Abfahrt zum
Mittagessen in einer „Baita“ kam uns da gerade recht. Nach der ausgiebigen
Mahlzeit machten wir uns um 14:30 Uhr wieder auf den Weg nach Arabba. Das
Essen
lag uns schwer im Magen, hatten wir doch 36 Kehren auf den Passo Pordoi vor
uns.
Einige
schleppten sich schon mit letzter Mühe auf den 2.239 m über Meer
gelegenen
Pass. Zudem wurde es um 17:00 Uhr schon recht kühl. Ein stärkender Espresso
fortissimo mit einem Schuss „Fernet“ sorgte aber wieder für genügend
Treibstoff.
Warm
eingehüllt fuhren wir dann abwärts nach Canazei und weiter das Fassatal hinaus
nach Moena und durch das Fleimstal nach Predazzo. Vor den weltmeisterlichen
Schanzen machten wir ein letztes Fotoshooting. Unser Begleitfahrzeug mit Anton
Bodner aus Anras hatte uns gerade eingeholt.
In
der ***Villa Hotel Jolanda kamen wir um etwa 19:00 Uhr in Zjano di Fiemme an.
Das üppige Abendessen und „etwas“ Alkohol ließen uns die Strapazen des ersten
Tages vergessen.
Am nächsten
Morgen standen zunächst
Reparaturarbeiten am Programm. Das Wetter verhieß nichts Gutes, doch starteten
wir frohen Mutes Richtung Kaltern. Vorbei an sehr netten Bauten kamen wir hoch
über Bozen in einer breiten Kurve zum Stehen. Der Blick in das Talbecken blieb
uns leider verwehrt.
Beim
Kalterer See angelangt, aßen wir uns abseits der Hauptstraße durch die
Weingärten von denen wir uns ganz begeistert zeigten.
Nach dieser
„Bummelstunde“ erhob sich der mächtige Mendelpass vor uns. Der 12 km lange
Anstieg hatte es in sich. Nach über 1.000 Höhenmetern und
einigermaßen geschlaucht schafften wir alle den Gipfel auf 1.363 m bevor der
große Regen einsetzte.
So
konnten wir das geplante Mittagessen ohne Zeitdruck genießen. Die Abfahrt nach
Male fiel leider dem schlechten Wetter zum Opfer. So verstauten wir die
Fahrräder am Anhänger und fuhren mit dem Auto talwärts.
Im Hotel
folgte auf die Sauna und das Abendessen und längere Ausfahrt ins Nachtleben.
Zwischendurch verfielen wir dem Glücksspiel und als Vier von uns gegen 01:00
Uhr das Hotel betreten wollten, konnten sie die Eingangstür nicht aufsperren.
Nicht dass sie das Schloss nicht getroffen hätten, der Schlüssel passte
einfach nicht. Nach Lauthalsen Schreien konnten sie den Ältesten in unserer
Runde aus dem Bett holen. In der Meinung, sein Schlüssel passt, ließ er die
Tür hinter sich ins Schloss fallen uns so waren wir um 01:30 Uhr plötzlich
Fünf vor versperrtem Tor. Eine Viertelstunde und lautem Gejohle später konnten
wir den nächsten Wecken, der uns endlich pannenfrei die Tür öffnete.
Am
dritten Tag lachte uns die Sonne wieder ins Gesicht. Der
Aufstieg nach Madonna di Campiglio stand schon in der Früh am Programm. Zu
überwinden galt es vorher den Passo Campo Carlo Magno. In Madonna angekommen,
posierte Ando auch gleich vor dem Weltcupslalomhang.
In der
folgenden Abfahrt nach Pinzolo mussten wir ob des Tempos einige gefährliche
Situationen meistern. Nach dem Mittagessen in Tione di Trento meisterten wir
gleich einen 5 km langer Anstieg – mit vollem Magen und müden Beinen eine
schwierige Übung.
25 km und
einen Fototermin später waren wir in Storo angelangt.
Der
Aufstieg durch das Valle d’Ampola verlangte noch einmal alle Reserven. Die
Zeit zum Austreten mussten man sich auch nehmen. Am Pass
angelangt fuhren wir weiter zum Lago di Ledro. Gegen 16:00 Uhr ging es dann
nur mehr abwärts Richtung Lago di Garda.
Der erste
Blick war schon vielversprechend. Über die
alte
Straße kamen wir schließlich in Riva del Garda an. Conny war wieder einmal der
erste am Wasser.

Wir
hatten es geschafft!
Beim
Abendessen spielten die Kalorien keine Rolle, bei der Heimfahrt waren die
harten Männer dann ganz zahm.
Es war eine wunderbare Fahrt mit
viel Kameradschaft nach dem Motto:
Vor den Erfolg haben die
Götter den Schweiß gesetzt!
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PS: Danke vom Obmann an Kollege Wilfried Kollreider für die
Zurverfügungstellung von Text und Fotos...
Obm. Franz Rainer
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