2005-03-01

MTB-TOUR von Anras an den Strand von Jesolo 27. - 29. August 2004

Anras Das Ziel: der Strand von Jesolo in Italien... Jesolo

Mountainbiken ist auch in Anras auf dem Vormarsch. Bestes Beispiel ist der dreitägige Radausflug nach Jesolo.

Sammeln in Anras am Freitag Morgen...Zehn Anraser machen sich am Freitag, 27. August 2004 um 07:30 Uhr auf den Weg von Anras nach Jesolo: Aichner Franz (pensionierter ÖBB-Fahrer),... Letztes Foto "ohne Beschwerden"... Mayr Conny (Matro), Kollreider Christian (Tischlermeister), Niederwieser Robert (LKW-Fahrer), Goller Sepp (Baubezirksamt), Goller Christian (Steinbacher Dämmstoff), Kofler Bernhard (Plankenauer), Kofler Rudolf (pensionierter LKW-Fahrer), Kollreider Wilfried (Banker), Ortner Andreas (Euroclima).

Der Start bei knappen 10 Grad war einigermaßen frostig. Den ursprünglichen Plan über das Tilliacher Joch zu fahren musste wir wegen Schnee ab der Porze fallen lassen.

Erste Rast am KreuzbergÜber den Kreuzberg (1.636 m) ging es vorbei an Santo Stefano nach Campolongo (908 m) zur ersten (Kaffee)Pause.Kaffeepause in Campolongo

Gestärkt nahmen wir den zweiten großen Berg in Angriff: Aufstieg auf den Sella di Razzo  (1.846 m) und Abfahrt zum Lago di Sauris. Knapp vor dem See nahmen wir am frühen Nachmittag unser Mittagessen ein.

... eine Kehre nach der anderen ... Beschwerlicher Anstieg auf den Sella die Razzo Fotopause muß sein !! Zwischenstopp auf der Abfahrt zum Lago die Sauris Gruppenfoto am Staudamm des Lago di Sauris

Nach der Einfahrt in den Tunnel (16:00 Uhr) folgte der Anstieg auf den Passo del Pura auf 1.425 m.

Blick auf AmpezzoDie Abfahrt nach Ampezzo (560) war mit einigen Problemen versehen (mehrere Platten, Manteltausch, Radtausch). Erstmals kam also unser Begleitfahrzeug mit Ferdinand Breschan-Bodner an Bord so richtig zum Einsatz.

In Ampezzo kamen wir um 18:00 Uhr an. Naturgemäß waren die Beine nicht mehr gerade frisch, dafür brannte der Hintern schon ganz ordentlich. Dennoch haben wir uns kurzerhand entschlossen, den Anstieg auf den Forcola die Monte Rest (1.052 m) zu wagen.

Die Durchschnittgeschwindigkeit sank beängstigend, der Berg sollte seinem Namen alle Ehre machen, er gab uns wahrlich den Rest …

Aus der geplanten Übernachtung in Tramonti di Sopra wurde nichts, wir konnten nämlich kein freies Bett auftreiben. So waren wir gezwungen bei gänzlicher Finsternis bis Meduno zu radeln. Dort konnten wir uns um 21:00 Uhr schwer erschöpft, nach 162 km und 3.000 Höhenmetern endlich zur Ruhe legen. Allerdings nicht ohne vorher noch ausgiebig zu essen und zu trinken. Aus 21:00 Uhr wurde somit 01:30 Uhr.Abfahrt am Samstag Morgen

Gestärkt haben wir uns am Samstag die restliche Strecke nach Lido di Jesolo über 116 km vorgenommen. Die Höhedifferenz betrug mit 346 m nur mehr 1/10 des Vortages, allerdings machte uns die Hitze (über 30 Grad) zu schaffen. Shopping in OderzoIn Oderzo rasteten wir noch zu Mittag ehe wir um 15:00 Uhr mit dem Vorderrad im Salzwasser in Jesolo angelangten.

Eine Stunde später lagen wir schon mit stolz geschwellter Brust und nicht weniger geschwollenem Hintern am Strand. Dass die Nacht etwas länger dauerte verstand sich (fast) von selbst.

 ... endlich angelangt am Lido di Jesolo !! Die Freude war groß und dauerte lang... Die Erschöpfung zeigte sich erst am Sonntag... !!

Noch schnell ein Foto vor der Abfahrt nach Hause...

Am Sonntag nachmittag machen wir uns dann per Auto wieder auf die Heimreise mit dem Versprechen, dass wir 2005 wieder auf Mountainbiketour gehen werden.

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PS: Danke vom Obmann an Kollege Wilfried Kollreider für die Zurverfügungstellung von Text und Fotos...

Obm. Franz Rainer                  
                                                                                                                                                                                      
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