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DOLOMITI SUPERBIKE 2004 vorzeitig abgebrochen ...
Doch leider setzte bereits im
Lauf des ersten Anstiegs der Regen dann wieder ein und wurde immer stärker. Noch
dazu kühlte es auf 4°C (gemessen in Niederdorf) ab. Viele Biker
Es war Gott sei Dank eine gute Entscheidung unsererseits, denn spätestens in Schluderbach hätte man uns sowieso gestoppt, das es inzwischen auf der Plätzwiese (über 2.000 m) zu schneien (!!!!) begonnen hatte... Somit gab es nur mehr eins zu tun: ab zum Auto, raus aus den Rennklamotten, rein in trockene Wäsche, schnell noch ein warmes (hochprozentiges) Getränk und dann ab nach Hause... Uns tut es um den Veranstalter besonders leid, denn das hat sich das Organisationsteam um Kurt Ploner zum 10-jährigen Jubiläum nicht verdient... Wir wünschen uns mit Ihnen für 2005 Traumwetter - und wir kommen sicher wieder ... !! Obm. Franz Rainer Untenstehend noch die Mitteilung auf der Homepage und der dazugehörige Pressetext:
Hochpustertal (Südtirol), 11 Juli 2004
-Die 10.Ausgabe des Dolomiti Superbike, des
Gewertet wurden nur die Ergebnisse auf der kurzen Strecke und zwar über 28 Kilometer. Bei den Herren gab es dabei einen Südtiroler Dreifachsieg. Gewonnen hat Manuel Gschnell in einer Zeit von 1 Std. 15 Min. und 16 Sek.. Auf Rang zwei kam mit einem Rückstand von 25 Sekunden der Grödner Günther Goller. Dritter wurde der Innichner Wilfried Wisthaler (Rückstand 1 Min. 48 Sek.). Bei den Damen war die Junioren-Vizeweltmeisterin Eva Lechner aus Eppan erfolgreich. Sie beendete die kurze Strecke über 28 Kilometer in 1 Std. 23 Min. und 59 Sek., mit einem Vorsprung von 18 Min. und 2 Sek. auf die Mühlbacherin Sonja Mair. Dritte wurde die Deutsche Simone Fabry (Zeit: 1:48,01). Die Veranstalter um OK-Chef Kurt Ploner haben für die Teilnehmer des Mountainbikerennens im Hochpustertal sofort Bus-Rückführdienste organisiert. Die Fahrräder wurden getrennt in die Turn- und die Feuerwehrhalle von Niederdorf transportiert. Kurt Ploner, Organisationsleiter: „Als keine Wetterbesserung in Sicht war, haben wir gegen 10 Uhr beschlossen das Rennen abzubrechen. Ich habe alle Streckenposten verständigt und gesagt sie sollen die Fahrer stoppen. Wir haben dann, in Zusammenarbeit mit den Ordnungshütern, dem Militär, feuerwehr, Weises Kreuz und der Heereshubschrauberstaffel aus Toblach, Versorgungsmaßnahmen eingeleitet. Die Teilnehmer wurden in den Zielbereich zurückgeführt, warme Getränke organisiert und Decken bereitgestellt. Als oberster Verantwortlicher allfälliger Notstandsituationen im Gemeindegebiet von Niederdorf, wo sich das Start-Zielgelände befindet, hat Bürgermeister Johann Passler alle möglichen Vorkehrungen getroffen. Darunter fällt die Koordinierung mit den Behörden der Sicherheit, wie Carabinieri, Freiwillige Feuerwehr, Weisses Kreuz, Finanzwache und anderen, um allen Teilnehmer eine bestmöglichste Versorgung zu gewährleisten. Die bis zum Abbruch des Rennens auf der langen Strecke über 111 Kilometer Führenden Mauro Bettin (Dreifachsieger) und Roel Paulissen (belgischer Meister, Weltcupsieger und Olympiateilnehmer) wurden in Sexten, nach etwa 56 Kilometern und nachdem sie den Helm, wo es leicht schneite, bereits passiert hatten, abgewunken. „Die Entscheidung, das Rennen abzubrechen war richtig. Die Organisation hat wunderbar funktioniert und das ist bei 3000 Teilnehmern erstaunlich. Wir wurden sofort zu einem Fahrzeug gebracht und waren binnen kürzester Zeit im Hotel“, erklärten beide unisono. Die zweifache MTB-Olympiasiegerin Paola Pezzo, die über 59 Kilometer ins Rennen gegangen war und beim Abbruch in Führung lag, wurde bei Kilometer 40 auf der Plätzwiese gestoppt: “ Ich wurde von einem Beamten der Forst- oder Finanzwache angehalten. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich in guter Verfassung. Zwar hatte ich bereits beim Anstieg auf die Plätzwiese kalte Hände, doch so lange ich in die Pedale trat fühlte ich mich wohl und wollte deshalb weiterfahren. Mein Dank gilt allen Ordnungskräften, der Feuerwehr und all jenen die uns geholfen und unterstützt haben. Besonders danken möchte ich den Hüttenwirten der Plätzwiese und des Hotel Hohe Gaisl. Sie haben sogar unsere Trikots gewaschen und getrocknet, damit wir wieder ins Tal fahren konnten. Überhaupt: Die ganze Organisation hat hervorragend geklappt. Ich fahre jetzt nach Hause und bereite mich auf die Europameisterschaft Anfang August in Polen vor. Deshalb werde ich an der Italienmeisterschaft, nächste Woche in Genua, nicht teilnehmen. Über 59 Kilometer kamen bei den Herren vier Fahrer ins Ziel. Sie wurden allerdings nicht offiziell gewertet, da der Rest der Teilnehmer nicht mehr ins Ziel durfte. Franz Hofer (beim Abbruch an 2.Stelle liegend): „Ich habe das Führungsmotorrad vor mir gesehen und gemerkt, dass Marco Bui, der Führende, nicht mehr vor mir ist. Ich habe nur seine Spuren gesehen und die führten direkt in die Hütte... Bui hatte offensichtlich beschlossen, eigenständig einen wärmeren Ort zu aufzusuchen. ------------------------------------------------------------------- PS: beim "DREILÄNDERGIRO" in Nauders (hier wurde aufgrund der Witterung nur die B-Strecke gefahren...), der am gleichen Tag stattgefunden hat, hätten wir auch 3 Teilnehmer am Start gehabt, doch diese reisten aufgrund des schlechten Wetterberichts am Vortag verständlicherweise gar nicht erst an... |